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Abrechenbare und nicht abrechenbare Stunden: Wo liegt der Unterschied?

Worktivity-Team3 Min. Lesezeit

Titelbild zum Artikel Abrechenbare und nicht abrechenbare Stunden: Wo liegt der Unterschied?

In vielen Unternehmen hängt der Umsatz unmittelbar an der Arbeitszeit.

Beratungshäuser, Agenturen und Kanzleien rechnen mit ihren Kunden meist die Zeit ab, die in ein Projekt geflossen ist.

Genau hier wird die Unterscheidung zwischen abrechenbaren und nicht abrechenbaren Stunden wichtig.

Wer diesen Unterschied kennt, steigert die Rentabilität, verschlankt Arbeitsabläufe und verteilt Ressourcen treffsicherer.


Was sind abrechenbare Stunden?

Abrechenbare Stunden sind die Zeit, die direkt an Kundenprojekten gearbeitet wird und in Rechnung gestellt werden kann.

Diese Stunden erwirtschaften den Umsatz des Unternehmens.

Beispiele:

  • Beratungsleistungen

  • Designarbeiten

  • Aufgaben in der Softwareentwicklung

  • juristische Dienstleistungen

  • Kundentermine zu einem Projekt

  • Umsetzungsarbeit im Projekt

Wenn ein Unternehmen die Arbeit dem Kunden in Rechnung stellen kann, gilt diese Zeit als abrechenbar.

Für Dienstleister sind abrechenbare Stunden eine der wichtigsten Leistungskennzahlen.


Was sind nicht abrechenbare Stunden?

Nicht abrechenbare Stunden sind Arbeit, die keinem Kunden in Rechnung gestellt werden kann.

Diese Tätigkeiten sind für den Betrieb notwendig, bringen aber keinen direkten Umsatz.

Beispiele:

  • interne Meetings

  • Schulungen

  • Verwaltungsaufgaben

  • interne Planung

  • Geschäftsentwicklung

  • Marketingaktivitäten

  • Recruiting und Onboarding

Nicht abrechenbare Arbeit bringt zwar keinen Umsatz, hält den Betrieb aber am Laufen und ermöglicht Wachstum.


Abrechenbare und nicht abrechenbare Stunden: die wichtigsten Unterschiede

Kriterium Abrechenbare Stunden Nicht abrechenbare Stunden
Umsatzwirkung direkter Umsatz kein direkter Umsatz
Rechnung an den Kunden ja nein
Beispielarbeit Kundenprojekte interne Aufgaben
Wirkung im Unternehmen Rentabilität operativer Unterbau

Erfolgreiche Unternehmen wollen abrechenbare Stunden erhöhen und unnötige nicht abrechenbare Arbeit senken.


Warum abrechenbare Stunden für Unternehmen zählen

Für Dienstleister entscheidet die Erfassung abrechenbarer Stunden über das Ergebnis.

Rentabilitätsanalyse

Abrechenbare Stunden zeigen, wie viel Umsatz jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter erwirtschaftet.

Projektkalkulation

Auf Basis abrechenbarer Zeit lassen sich Projektkosten realistischer schätzen.

Ressourcenverteilung

Führungskräfte können Projekte nach Auslastung und Verfügbarkeit besetzen.

Leistungsmessung

In Dienstleistungsbranchen wird Produktivität häufig an abrechenbaren Stunden gemessen.

Unternehmen, die abrechenbare Zeit nicht sauber erfassen, verlieren durch zu niedrige Rechnungen oder schlechte Arbeitsverteilung erheblichen Umsatz.


Typische Probleme bei abrechenbaren Stunden

Viele Unternehmen tun sich schwer damit, abrechenbare Zeit zuverlässig zu erfassen.

Häufige Probleme:

Manuelle Zeiterfassung

Zeiten werden oft vergessen oder ungenau eingetragen.

Nicht gemeldete Arbeit

Kleine Aufgaben tauchen nirgends auf und drücken die abrechenbare Gesamtzeit.

Verwaltungsaufwand

Zeiten von Hand zu pflegen erzeugt zusätzliche Arbeit im Team.

Fehlende Transparenz

Führungskräfte sehen nicht klar, wie viel Zeit tatsächlich abrechenbar ist.

Diese Punkte zeigen, warum automatische Erfassung so wichtig ist.


Wie Sie abrechenbare Stunden erfassen

Viele Unternehmen setzen Zeiterfassung und Produktivitätsanalyse ein, um abrechenbare Arbeit automatisch zu messen.

Diese Werkzeuge erfassen die Zeit pro Aufgabe und erzeugen Berichte, die zeigen, welcher Anteil abrechenbar ist.

Übliche Funktionen:

  • automatische Zeiterfassung

  • Zeitverteilung nach Projekt

  • Bericht zu abrechenbaren und nicht abrechenbaren Stunden

  • Produktivitätsanalyse für das Team

  • Abrechnungsberichte für Kunden

Plattformen wie Worktivity liefern automatische Produktivitäts- und Zeitauswertungen, die die Erfassung abrechenbarer Stunden vereinfachen.

Das erhöht die Genauigkeit der Rechnungen und macht die Auslastung des Teams sichtbar.


Wie Sie abrechenbare Stunden erhöhen

Unternehmen können abrechenbare Zeit über mehrere Hebel steigern.

Verwaltungsarbeit reduzieren

Automatisieren Sie interne Abläufe, um nicht abrechenbare Aufgaben zu verringern.

Projektplanung verbessern

Bessere Planung senkt verlorene Zeit.

Produktivitätsanalyse nutzen

Sehen Sie sich an, wie die Arbeitszeit im Team tatsächlich verbracht wird.

Arbeitsabläufe verschlanken

Finden Sie die Reibungspunkte, die abrechenbare Produktivität kosten.

Unternehmen, die abrechenbare Zeit aktiv steuern, verbessern Umsatz und operative Effizienz deutlich.


Benchmarks für abrechenbare Stunden

Die übliche Auslastung mit abrechenbarer Arbeit unterscheidet sich je nach Branche.

Beispiele:

Branche Typischer Anteil abrechenbarer Zeit
Beratung 60-80 %
Kanzleien 70-85 %
Marketingagenturen 60-75 %
Agenturen für Softwareentwicklung 55-70 %

Ein gesundes Verhältnis zwischen abrechenbarer und nicht abrechenbarer Arbeit sichert Rentabilität und einen tragfähigen Betrieb zugleich.

Abrechenbare und nicht abrechenbare Stunden sind Grundkennzahlen für Dienstleistungsunternehmen.

Wer sieht, wie sich die Zeit auf Projekte und interne Aufgaben verteilt, kann:

  • die Rentabilität steigern

  • die Auslastung des Teams verbessern

  • das Projektmanagement schärfen

  • die operative Effizienz erhöhen

Moderne Plattformen für Produktivitätsanalyse wie Worktivity erfassen abrechenbare Arbeit automatisch und liefern Auswertungen, die die Leistung des Unternehmens verbessern.

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