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Wie wichtig ist die Zeit, die Mitarbeiter auf dem Arbeitsweg verbringen?

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Titelbild zum Artikel Wie wichtig ist die Zeit, die Mitarbeiter auf dem Arbeitsweg verbringen?

Der Weg zur Arbeit gehört für viele Beschäftigte fest zum Tag. Er wirkt wie eine reine Pflichtübung, doch die Zeit auf dem Arbeitsweg wirkt sich unmittelbar auf die Produktivität, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit im Job aus. In diesem Beitrag geht es darum, warum diese Zeit zählt.

Arbeitsweg und Produktivität

Die Zeit, die Beschäftigte auf dem Arbeitsweg verbringen, schlägt sich deutlich in ihrer Produktivität nieder. Ein langer und anstrengender Weg zehrt an den Kräften, noch bevor der erste Handgriff getan ist, und senkt die Fähigkeit, konzentriert und gut zu arbeiten. Besonders stark ist der Effekt, wenn der Weg durch dichten Verkehr führt oder öffentliche Verkehrsmittel sich verspäten.

Ein kurzer und ruhiger Weg bewirkt das Gegenteil. Beschäftigte kommen ausgeruht und mit Energie an, starten gut in den Tag und arbeiten über den Tag hinweg produktiver. Wie sich der Arbeitsweg im Arbeitstag niederschlägt, zeigt sich am tatsächlichen Arbeitsrhythmus eines Teams; das Produktivitäts-Monitoring macht sichtbar, zu welcher Tageszeit was passiert.

Arbeitsweg und Wohlbefinden

Der Arbeitsweg wirkt auch auf die körperliche und seelische Verfassung. Ein langer und stressiger Weg macht müde und angespannt, und diese Belastung schlägt sich mit der Zeit auf die Gesundheit nieder. Am stärksten trifft das Wege, auf denen viel Zeit sitzend im Stau oder in öffentlichen Verkehrsmitteln vergeht.

Ein kurzer und ruhiger Weg dagegen entspannt und senkt das Stressniveau. Das erleichtert es, die Anforderungen der eigenen Arbeit zu tragen.

Arbeitsweg und Zufriedenheit im Job

Die Zeit auf dem Arbeitsweg prägt auch, wie zufrieden Beschäftigte mit ihrer Arbeit sind. Ein langer und stressiger Weg kann Groll gegenüber dem Job und dem Arbeitgeber wachsen lassen, vor allem dann, wenn die Beschäftigten den Eindruck haben, dass Zeit und Mühe sich nicht auszahlen.

Ein kurzer und ruhiger Weg erhöht die Zufriedenheit. Wer merkt, dass der Arbeitgeber die eigene Zeit und Gesundheit ernst nimmt und den Weg spürbar verkürzt, bleibt dem Unternehmen eher verbunden.

Die Verantwortung des Arbeitgebers

Weil der Arbeitsweg auf Produktivität, Wohlbefinden und Zufriedenheit durchschlägt, tragen Arbeitgeber Verantwortung dafür, diese Belastung zu senken. Der direkteste Hebel sind flexible Arbeitsmodelle: Remote-Arbeit, hybrides Arbeiten oder flexible Startzeiten verkürzen den Weg und den Stress, den er erzeugt.

Arbeitgeber können auch jene unterstützen, die pendeln müssen: Fahrgemeinschaften, ein Zuschuss zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder eine Infrastruktur für Radfahrende sind naheliegende Möglichkeiten. Dazu kommt der Standort selbst: Es lohnt sich zu prüfen, wie er auf die Wegzeiten der Belegschaft wirkt, und dort nachzusteuern, wo es möglich ist.

Kurz gesagt: Die Zeit auf dem Arbeitsweg ist ein realer Faktor für Produktivität, Wohlbefinden und Zufriedenheit im Job. Arbeitgeber stehen in der Pflicht, diese Wirkung abzumildern und zu unterstützen, wo sie können. Wer das tut, bekommt produktivere, zufriedenere und gesündere Beschäftigte, und davon profitiert das ganze Unternehmen.

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