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Programme zur Arbeitszeit- und Tätigkeitserfassung haben sich als Werkzeuge etabliert, mit denen Unternehmen ihre Abläufe im Blick behalten, die Produktivität steigern und Projekte geordneter steuern. Programme, die wie Worktivity auch Screenshots aufnehmen, spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch wie sehen Mitarbeiter solche Programme? Was denken sie darüber, wenn sie aus ihrer eigenen Perspektive darauf blicken?
Gerade bei Programmen mit Screenshots haben Mitarbeiter das Gefühl, dass ihre Privatsphäre verletzt wird. Die Aufzeichnung des Bildschirms weckt bei manchen die Sorge, dass auch private Aktivitäten außerhalb der Arbeit festgehalten werden. Das erzeugt Spannungen im Team und untergräbt das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Belegschaft.
Programme mit Screenshot-Aufzeichnung können für Mitarbeiter zusätzliche Belastung und Stress bedeuten. Vor allem bei remote arbeitenden Teams stört das Gefühl, selbst außerhalb der Arbeitszeit beobachtet zu werden, die Balance zwischen Beruf und Privatleben und wirkt sich negativ auf den Alltag aus.
Manche Mitarbeiter befürchten, dass Programme mit Screenshot-Aufzeichnung zu einer strengeren Leistungsbewertung führen. Wer sich unter dauerhaftem Druck fühlt, verliert einen Teil seiner Kreativität.
Screenshot-basierte Programme können bei einem Teil der Belegschaft die Zusammenarbeit und den Teamgeist schwächen. Das Gefühl ständiger Beobachtung führt dazu, dass Projekte lieber allein statt gemeinsam bearbeitet werden. Darunter leidet die Teamarbeit.
Ein anderer Teil der Belegschaft geht davon aus, dass solche Programme die Produktivität erhöhen und Arbeitsprozesse transparenter machen. Die Datenerfassung und die Auswertungsfunktionen dieser Programme zeigen, wo im Arbeitsablauf Verbesserungspotenzial liegt, und liefern eine belastbare Grundlage, um die Effizienz zu erhöhen.
Die Sicht der Mitarbeiter auf solche Programme fällt sehr unterschiedlich aus. Wie sie wirken, hängt vom Einsatzzweck ab, von der Unternehmenskultur, von den getroffenen Sicherheitsmaßnahmen und vom Umgang mit dem Datenschutz. Arbeitgeber sollten die Bedenken rund um das Monitoring von Mitarbeitern ernst nehmen und offen kommunizieren, um eine gemeinsame Basis für Zusammenarbeit und Produktivität zu finden.
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