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Über den Tag verteilt hat jeder Mensch einen eigenen Produktivitätsrhythmus. Die einen sind in den frühen Morgenstunden am leistungsfähigsten, die anderen fühlen sich nachmittags oder abends kreativer und schneller. Zu verstehen, wann Ihre Mitarbeitenden am produktivsten sind, und dieses Wissen zu nutzen, ist entscheidend, um die Arbeitseffizienz zu erhöhen und den Arbeitsablauf zu ordnen.
Der Morgen ist für viele Mitarbeitende die Zeit, in der sie mit frischer Energie in den Tag starten. Nach dem Aufwachen ist der Kopf ausgeruht und klar. Deshalb eignen sich die Morgenstunden gut dafür, sich auf anspruchsvolle geistige Aufgaben zu konzentrieren und die wichtigen Dinge zu erledigen.
Am Morgen sind Mitarbeitende in der Regel konzentrierter und offener für Entscheidungen. Dieser Zeitraum bietet eine gute Gelegenheit für die Planung größerer Projekte, für strategische Entscheidungen und für kreative Problemlösung. Das Produktivitäts-Monitoring zeigt, wo dieses Zeitfenster im Team tatsächlich liegt.
Am Nachmittag erleben Mitarbeitende häufig einen Einbruch des Energieniveaus. Das passiert meist nach dem Mittagessen und wirkt sich auf die Arbeitseffizienz aus. In dieser Phase reagieren Mitarbeitende langsamer und tun sich schwerer damit, sich zu konzentrieren.
Um die Produktivität am Nachmittag zu halten, sollten wichtige Entscheidungen vermieden und Mitarbeitende auf leichtere Aufgaben gelenkt werden. Kurze Pausen, in denen sie ihre Energie zurückgewinnen, sind ein wirksamer Weg, die Effizienz am Nachmittag zu verbessern.
Bei manchen Mitarbeitenden erreichen Kreativität und Ideenreichtum am Nachmittag und Abend ihren Höhepunkt. Im Lauf des Tages wird der Kopf freier, was ein passendes Umfeld dafür schafft, sich kreativen Projekten zu widmen oder neue Ideen zu entwickeln.
Dieser Zeitraum kann auch der Zusammenarbeit im Team zugutekommen. Gegen Abend steigt bei manchen die Motivation, und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen fällt leichter. An der Teamproduktivität lässt sich ablesen, wie sich diese Stunden auf die gemeinsame Arbeit auswirken.
Die produktivsten Stunden fallen bei jedem Mitarbeitenden anders aus. Entscheidend ist, die individuellen Produktivitätszyklen zu verstehen und den Arbeitsablauf danach zu gestalten. Arbeitgeber können Arbeitseffizienz und Zufriedenheit steigern, indem sie flexible Arbeitszeiten anbieten und ihren Mitarbeitenden Spielraum für die eigene Produktivität lassen. Ein Modell für hybrides Arbeiten gibt dieser Flexibilität einen verbindlichen Rahmen.
Produktivität auszuwerten, Rückmeldungen zu den produktivsten Stunden einzuholen und diese Daten in der Projektsteuerung zu berücksichtigen, hilft Unternehmen dabei, ihre Abläufe zu verbessern. Deshalb spielen Werkzeuge zur Datenerhebung wie Programme zur Arbeitszeiterfassung und ein Projektmanagement, das die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden mitdenkt, eine entscheidende Rolle für effizientere Abläufe.
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