Zum Inhalt springen

Kann ich Screenshots weichzeichnen, damit Inhalte nicht lesbar sind?

Das Weichzeichnen passiert auf dem Rechner, bevor das Bild gesendet wird, die lesbare Fassung verlässt ihn also nie; sichtbar bleibt, welche Anwendung offen war, nicht was darin stand.

2 Minuten Lesezeit

Screenshots haben drei Zustände, und die Wahl liegt bei der Organisation: aus, weichgezeichnet oder unverändert. Beim mittleren landen die meisten Teams.

Was das Weichzeichnen bewirkt

Das Bild wird auf dem eigenen Rechner der Mitarbeitenden weichgezeichnet, im Moment der Aufnahme, bevor irgendetwas hochgeladen wird. Die lesbare Fassung wird nirgendwohin gesendet und nirgends gespeichert. Es gibt keine Einstellung, die aus einem weichgezeichneten Screenshot wieder einen scharfen macht, denn der scharfe existiert nicht.

Was bleibt, ist die Form des Bildschirms: welche Anwendung offen war, wie viele Fenster, ungefähr welche Art von Arbeit. Was nicht bleibt, ist der Text. Namen, Nachrichten, Kundendaten und Passwörter in einem Formular sind nicht lesbar.

So schalten Sie es ein

Öffnen Sie Organization settings, wechseln Sie auf den Tab Tracking und suchen Sie den Abschnitt zur Aufnahme. Blur screenshots steht unter dem Schalter, der Screenshots überhaupt erst einschaltet.

Die Änderung erreicht die Rechner bei der nächsten Aktualisierung der Einstellungen, das dauert etwa fünfzehn Minuten. Vorher aufgenommene Screenshots bleiben, wie sie waren.

Die Oberfläche der App ist derzeit englisch; die Bezeichnungen oben stehen so, wie Sie sie am Bildschirm sehen.

Wann welcher Zustand passt

Aus ist richtig, wenn Screenshots nichts hinzufügen, was nicht ohnehin aus den Aktivitätsdaten hervorgeht, oder wenn bei der Arbeit Material im Spiel ist, das niemand außerhalb des Teams sehen soll.

Weichgezeichnet ist richtig, wenn Sie einen Beleg dafür wollen, dass gearbeitet wurde, ohne zu erfassen, was die Arbeit inhaltlich sagte. Teams mit Kundendaten, Patientenakten oder Rechtsdokumenten landen meist hier.

Unverändert ist richtig, wenn der Screenshot lesbar sein muss, um zu nützen, etwa wenn Streit darüber, was geliefert wurde, überhaupt der Grund für die Zeiterfassung war. Das ist der eingriffsstärkste der drei Zustände und sollte den Betroffenen ausdrücklich gesagt werden.

Weichzeichnen ändert sonst nichts

Anwendungsnamen, Webadressen sowie Arbeits- und Leerlaufminuten werden in jedem Zustand gleich aufgezeichnet. Das Weichzeichnen betrifft nur das Bild.

Hat das Ihre Frage beantwortet?

Immer noch nicht weiter?

Drei verschiedene Fragen, drei verschiedene Anlaufstellen.

Zurück zum Hilfecenter