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Was ist der Hintergrundmodus, und wann setze ich ihn ein?

Blendet das Fenster der Desktop-App nach dem Einstempeln aus. Welche Apps das können, warum er die Aufgabenverfolgung ausschließt und was rechtlich gilt.

2 Minuten Lesezeit
  • Windows
  • macOS

Im Hintergrundmodus wird das Fenster der Desktop-App ausgeblendet, sobald jemand einstempelt. Erfasst wird genau das, was sonst auch erfasst wird; anders ist nur, was auf dem Bildschirm zu sehen ist. Nicht jede App unterstützt ihn, sehen Sie also zuerst in die Liste unten.

Welche Apps ihn unterstützen

Neben dem Schalter steht "nur Windows". Was tatsächlich passiert, hängt davon ab, welche App installiert ist:

  • Windows, von der Website heruntergeladen: Fenster und Taskleistensymbol verschwinden. Für diese App wurde die Einstellung gebaut.
  • Windows, aus dem Microsoft Store: Einen Hintergrundmodus gibt es dort nicht, das Fenster bleibt offen.
  • Mac, aus dem Mac App Store: Nach dem Einstempeln wird das Fenster ausgeblendet. Ein Dock-Symbol hat diese App ohnehin nicht.
  • Mac, der ältere Agent für macOS 12 und 13: Das Fenster wird ausgeblendet, das Symbol im Dock bleibt.
  • Linux: nicht unterstützt, das Fenster bleibt offen.

Wo er funktioniert, muss Worktivity unter den Autostart-Apps des Rechners stehen. Sonst läuft die App nach einem Neustart nicht, und bis jemand sie öffnet, wird nichts erfasst.

Nicht zusammen mit der Aufgabenverfolgung

Bei verborgenem Fenster gibt es keine Möglichkeit, eine Aufgabe zu wählen, deshalb schließen sich die beiden Einstellungen aus. Ist in Ihrer Organisation die Aufgabenverfolgung eingeschaltet, ist der Schalter für den Hintergrundmodus gesperrt, und der Bildschirm sagt, warum.

Brauchen Sie beides, lassen Sie die Aufgabenverfolgung an und den Hintergrundmodus aus. Die Zeit wird trotzdem automatisch erfasst; die Leute sehen nur das Fenster.

Einschalten

Öffnen Sie die Workspace-Einstellungen, wechseln Sie in den Tab Erfassung und suchen Sie unter Module die Zeile Hintergrundmodus (nur Windows). Den Schalter gibt es nur in manchen Tarifen; wo er nicht enthalten ist, zeigt die Zeile stattdessen ein Tarif-Abzeichen.

Die Einstellung gilt für die ganze Organisation. Für eine einzelne Person lässt sie sich auf dem Bildschirm Mitarbeitende in deren Erfassungseinstellungen ändern.

Bevor Sie ihn einschalten

Ob Sie Erfassungssoftware unsichtbar auf dem Rechner einer mitarbeitenden Person laufen lassen dürfen, hängt vom Recht am Arbeitsort dieser Person ab. In mehreren Ländern ist verdeckte Überwachung eingeschränkt oder nur mit ausdrücklicher Einwilligung erlaubt, und es gelten andere Regeln als für sichtbare Erfassung.

Deshalb zeigt Worktivity neben dem Schalter einen Hinweis. Das Recht prüft das Produkt nicht für Sie, und es kann das auch nicht. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, und es lohnt sich, sie mit jemandem zu treffen, der die Rechtslage vor Ort kennt.

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